Testimonials

    Als mein Sohn vor 9 Jahren seinen ersten Unterrichtstag in der Reception Klasse der Phorms Grundschule Frankfurt hatte, bestand diese aus einer kleinen Gruppe Schüler, einer ebenso kleinen Gruppe hoch motivierter Lehrer und Mr. Mear – dem Gründungsdirektor der Phorms Frankfurt. Mr. Mear war für mich der Mensch gewordene Weihnachtsmann und führte mit dem wärmsten Lächeln die kleinen Kinder in ihre neue Schule, die von außen auch noch gar nicht so aussah. Ich wußte nicht, ob ich meinem Sohn zu viel zumute, als ich beobachtete, wie er mit großen Augen die jungen Lehrer ansah, die mit einer Selbstverständlichkeit in einer für ihn völlig fremden Sprache mit ihm redeten. Doch voller Begeisterung kam er täglich aus der Schule, konnte schnell ein englisches Gedicht, was zumindest schon mal wie Englisch klang und trug es stolz jedem vor. Es war schön, als Mama an der Schule willkommen zu sein und immer einen Ansprechpartner zu haben. Das Klima, der von Jahr zu Jahr wachsenden Schule war stets geprägt von Offenheit, Herzlichkeit und Verständnis. Nun feiert Phorms 10 jähriges Bestehen. Aus der kleinen Gruppe, die Phorms zu Anfang bildeten, ist eine riesige Schulgemeinde mit Kindergarten, Grundschule (an den Standorten Taunus Campus und Frankfurt City) sowie dem Gymnasium entstanden. Herr Gehrig, Direktor beider Standorte hat nach Übernahme der Amtsgeschäfte vor 8 Jahren großartiges geleistet und die Schule in der Rhein-Main Region sowie darüber hinaus bekannt gemacht und zu ihrem exzellenten Ruf beigetragen. Trotz der Größe hat unsere Phorms Schule nichts vom Zauber des Anfangs verloren. Sie ist und bleibt eine besondere Schule, mit einem durchdachten Konzept, engagierten Lehrern und tollen Schülern. Mein Sohn ist mittlerweile in Klasse 8 am Gymnasium und das Gedicht von damals kann er immer noch vortragen – jetzt in „richtigem“ Englisch.

    Sabine L.: ihr Sohn ist seit der Vorschule bei Phorms und besucht nun das Gymnasium auf dem Phorms Taunus Campus

    Wenn ich meinen Eindruck zu unserem zehnten Jubiläum geben darf, muss ich an den Beginn der Phorms-Schule Frankfurt denken.  Bei meinen ersten Gesprächen mit den Mitgründern und der Schulleitung der „Phorms“, hatte ich die Überzeugung an der Vision einer besseren Schule zu arbeiten. Eine Schule an der die Kinder: „Mit Spaß lernen“
    Wir begannen in Frankfurt im Titania-Theater im kleinen Rahmen. Nicht klein war die Begeisterung und Motivierung der Lehrer. Obwohl wir jedes Wochenende einen Umzug machen mussten; da im Theater am Wochenende Aufführungen stattgefunden haben, hat sich die Motivierung der Mitarbeiter gehalten. So sehr, dass zum Umzug in die Fürstenberger Straße unsere Familien zur Unterstützung ein ganzes Wochenende gearbeitet und mitgeholfen haben. Sogar eine ganze Rugby-Mannschaft half die schweren Gegenstände zu tragen.
    Im Musikunterricht ist Stillstand in Phorms ein Fremdwort: Jedes Jahr kommt etwas Neues dazu. So bieten wir den Kindern, an sehr vielen Projekten teilzunehmen, um das erlernte im Musikunterricht in der Praxis umzusetzen. Dies ist für die Schüler immer ein Höhepunkt.  
    Unter den vielen Projekten werde ich ein paar erläutern: im Jahr 2009, 2010 und 2011 konnten die Schuler eine Weltprämiere mit dem Deutschen Filminstitut in verschiedenen Kinos vorstellen. Ein Historischer Film von Lotte Reiniger wurde „Live“  mit Gesang, Musik, Geräuschen und Dialogen vertont. Diese Dialoge haben sich die Schüler selbst ausgedacht. Dafür wurden sie von dem Kulturdezernent Professor Semmelroth und der Direktorin des FilmInstituts Frau Dillmann u.a. sehr gelobt.
    Während der Winterferien von 2010 haben unsere Schüler eine besondere Erfahrung machen dürfen. Sie haben 25 Mal das Musical „Evita“ an der Alten Oper Frankfurt mit der Companie von Andrew Lloyd Webber in der englischen Originalversion mitgesungen.  
    Im Jahre 2012 besuchte uns Frau Katharina Wagner und der Dirigent Hartmut Keil. Beide lauschten unserem Chor zu; und gaben unseren Schülern die Gelegenheit, als erster Kinderchor eine Oper zu den „Bayreuther Festspielen“ mit den großen Wagnersängern zu singen. Lange Monate haben wir geprobt und anschließend, drei Wochen in unseren Sommerferien in Bayreuth verbracht. Die Schüler haben die Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Wagner zehn Mal mitgesungen. Die Presse hat den Auftritt und Gesang der Schüler sehr gelobt.
    In den folgenden Jahren haben die Schüler die Gelegenheit gehabt an der Alten Oper Frankfurt mit der Frankfurter Singakademie verschiedene Werke mitzusingen: Teile des „Paulus“ von Mendelssohn, „Requiem“ von Verdi und „Ein Deutsches Requiem“ von Brahms.
    Ich hatte die wunderschöne Erfahrung 230 Schüler von verschiedenen Schulen für ein besonderes Konzert einzustudieren und zu dirigieren. An der Alten Oper Frankfurt haben sehr viele Schüler der Phorms-City und Taunus-Campus die „Volkskinderlieder“ von Brahms mit Schülern anderer Schulen gesungen. Das ganze Publikum war so ergriffen, das alle zusammen das Schlusslied „Guten Abend, gute Nacht“ mitgesungen haben.
    Unter der Leitung von Professor Ralf Otto, haben unsere Schüler in der Alten Oper Frankfurt mit der Frankfurter Singakademie die „Matthäuspassion“ von J. S. Bach im Jahre 2013 mitgesungen.
    Herr Michael Graf Münster hat den Chor im Jahr 2014 und 2016 zu den Bach-Kantaten der BachVespern integriert. Dies war eine weitere Erfahrung mit Orchesterbegleitung zu singen.
    So wird es im Musikunterricht nie langweilig. Dies ist mein Beitrag zur Vision der Mitgründer und Schulleiter:  „Mit Spaß lernen“

    Cristina F.: Phorms Lehrerin seit 2007

    I joined the Phorms Frankfurt school in August 2009 as a teaching assistant and afternoon care coordinator for round about 90 children. Back then we were a small team of teachers tucked away into a side street to the Holzhausen Park.
    Now eight years later we are still tucked away in the side street, but many things have changed. With the full support of the leadership team I transitioned to being a class teacher. My students and I were thoroughly distracted watching the big metal beams being lifted over the school for our expansion to the third floor. Student numbers have swelled to over 200, while still retaining that feeling if family we had from the beginning. There are many more colleagues who are just as committed as the teachers I started out with. We still learn, laugh and work together. All in all it has been a fantastic eight years.

    Fiona H.: Phorms Lehrerin seit 2009

    Da die Phorms eine bilinguale Schule ist, musste ich die englische Sprache von der ersten Klasse an lernen. Dies machte mir sehr viel Spaß, jedoch blieben die Worte des A zunächst außen vor. Klar, Ich brauchte Englisch für die englischsprachigen Fächer, aber im täglichen Miteinander sprachen wir nur Deutsch. Dies änderte sich schnell als wir einen neuen Schüler bekamen, der nur Englisch sprechen konnte. Um die linguistische Barriere zu überspringen, war ich gezwungen mich auf Englisch zu verständigen. Wir befreundeten uns, und mir wurde klar, was ich für ein Glück hatte perfekt Englisch zu sprechen. Während andere Kinder in der dritten Klasse erstmals Kontakt mit Englisch haben, hatten wir schon richtige Diskussionen auf Englisch. Englisch ist unsere Weltsprache, und sie spielerisch so früh wie möglich zu lernen, hat mir sehr geholfen.

    Jan: Schüler der 9. Klasse auf dem Phorms Taunus Campus

    Inspiration für die Wahl der Schule war mein eigenes Erlebnis, 3 Monate auf ein englisches Internat in Westengland im Rahmen eines Austauschprogramms gehen zu dürfen. Natürlich hatte ich zu dieser Zeit mit 15 Jahren schon einen Englisch Hintergrund, allerdings war diese Situation sehr besonders und aufregend mit ausschließlich englischsprechenden Schülern und Lehrern zu kommunizieren und die Unterrichtsfächer zu bestreiten. Ebenfalls wurde bei mir keine Sonderbehandlung bei Arbeiten oder Benotungen gemacht. Der Effekt wurde rasch deutlich und ich fing schon nach 4 Wochen an in Englisch zu denken und manchmal zu träumen. Mittlerweile sind meine beiden Söhne (Reception und Grade 3) bei Phorms und ich kann nur bestätigen, dass das Konzept mit jungen motivierten Lehrern aus verschiedensten Kulturen, attraktivem Curriculum, modernen Klassenräumen und dem Verhältnis Englisch zu Deutsch, uns weiterhin begeistert. Darüber hinaus schätzen wir die Eingangsstufe, welche die Kinder behutsam an die schulischen Herausforderungen heranführt und ein erstes kennenlernen mit der englischen Sprache ermöglicht. Zusätzlich habe ich mich vor einiger Zeit entschlossen bei der Elternarbeit zu helfen und die Entwicklung der Schule aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, sowie eine Brücke bei Sorgen zwischen Eltern und Schule zu schlagen.

    Ralph Sch.: seine Söhne besuchen die Grundschule auf dem Phorms Frankfurt City Campus