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Aus Kompost wird Energie: Unsere Schülerinnen und Schüler überzeugen bei „Jugend forscht“!

02.03.2026
  • Gymnasium

Zwei Jahre intensive Arbeit – die nun Früchte trägt: 

Wir sind sehr stolz, dass unsere Schülerinnen und Schüler im Bereich Biologie und Technik beim Regionalwettbewerb Rhein-Main Ost von „Jugend forscht überzeugen konnten! 

 

In Hanau präsentierten die Jugendlichen die Ergebnisse ihrer Forschungen zum Thema  „Energie erzeugen aus Kompost“  vor einer fachkundigen Jury. Mit Erfolg: Eine Gruppe qualifizierte sich für den Landeswettbewerb am 18. und 19. März in Darmstadt. 

 

Vor zwei Jahren begann alles mit der Frage: 

 

Lässt sich das Methangas, das bei der Zersetzung von Biomüll im Kompost entsteht, nutzen, um kleine Geräte wie beispielsweise einen Grill zu betreiben? Sprich: Können wir organische Abfälle als erneuerbare Energiequelle nutzen, schädliche Emissionen reduzieren und damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten? 

 

Mit Neugier, Ausdauer und viel Engagement tüftelten Dana Dalal, Fineas Kirchner, Jack Parameswaran und Raphael Theil jeden Donnerstag nach dem Unterricht an ihrem selbst entwickelten DIY-Kompostbehälter, unterstützt von Audrey Schollier, Lehrerin für Physik und Chemie.

 

Die Forschungen unserer Schülerinnen und Schüler im Detail: 

 

Bereich Biologie

Dana Dalal und Jack Parameswaran untersuchten in ihrem Projekt, wie genau aus Lebensmittelabfällen Methan gewonnen werden kann. Dafür testeten sie Teichsedimente und Kuhdung als sogenannte „Starterkulturen“ und fanden heraus, dass für Kuhdung etwa 37 °C ideal sind, während Sedimente schon bei Raumtemperatur gut funktionieren.

Mit dieser Forschung konnten sie den Regionalwettbewerb gewinnen und treten nun beim Landeswettbewerb am 18. und 19. März in Darmstadt an.

 

Bereich Technik:

Fineas Kirchner und Raphael Theil entwickelten parallel einen Prototypen für einen Bioreaktor. Dieser erkennt automatisch Methan aus organischen Abfällen und komprimiert das entstehende Gas in Flaschen. 

Trotz starker Konkurrenz konnten sie ihr technisches Können eindrucksvoll unter Beweis stellen und erhielten für ihr Projekt den 3. Platz.

 

Besonders freuen wir uns darüber, dass auch Projektleiterin Audrey Schollier für die Förderung junger Talente und ihr Engagement bei der Betreuung der Jugend forscht-Projekte ausgezeichnet wurde. 

 

Der Erfolg unserer Schülerinnen und Schüler bei dem Wettbewerb zeigt, dass man auch ohne Hightech-Labor Großes bewegen kann – wenn man eine gute Idee hat und den Mut, sie über zwei Jahre zu verfolgen. Unser besonderer Dank gilt Audrey Schollier, die das Projekt mit großem Engagement, fachlicher Expertise und viel Herzblut begleitet hat, sowie dem Phorms Taunus MINT-Team

 

Wir freuen uns auf den Landeswettbewerb und drücken unserem Team fest die Daumen!